Ausbildung in der SchobergruppeAusbildung in der Schobergruppe

Ausbildung in der Schobergruppe – Einsame Grate in den Hohen Tauern

Der diesjährige Sommerausflug der Bereitschaft führte vom 21.-23. Juli 2023 auf die Adolf-Nossberger-Hütte in der Schobergruppe in den Südlichen Hohen Tauern.

Zu zehnt erfolgte am Freitag der Aufstieg zur landschaftlich einmalig liegenden Hütte im Gradental und gegen Abend erreichten die Teilnehmer bei bestem Wetter den Keeskopf (3.081 m).

Am Samstag erforderte der bereits erwartete Schlechtwettereinbruch einen frühen Start. So konnte unter anderem in einer schnellen Durchsteigung der selten begangene Nordostgrat auf das Petzeck (3.283 m), ein langer und ausgesetzter Grat im III. Schwierigkeitsgrad, begangen werden. Die restliche Mannschaft wanderte auf die Hohe Gradenscharte und über den Wiener Höhenweg zur Niederen Gradenscharte und erreichte die Hütte wieder, bevor starke Regenfälle und Gewitter den Bergtag früh beendeten.

Am Sonntag war bei bestem Wetter der ebenfalls selten begangene Südostgrat auf den Großen Hornkopf (3.251 m) mit der anschließenden anspruchsvollen Überschreitung zum Kleinen Hornkopf und in die Klammerscharte das Ziel.

Insgesamt erlebten die Teilnehmer einen sehr abwechslungsreichen und auch bergsteigerisch sehr ergiebigen Sommerausflug in einem herb-alpinen aber landschaftlich wunderschönen Gebiet.
Besonders zu erwähnen ist die sehr gastfreundliche und herzliche Bewirtung auf der bestens geführten Adolf-Nossberger-Hütte.

Patientenübergabe an den Landrettungsdienst

Unterstützung des Rettungsdienstes in der Odelshamer Au

Zur Unterstützung des Rettungsdienstes wurde die Bergwacht Wasserburg am Montag, dem 20.03.2023 gegen 15:15 Uhr alarmiert.

Ein Angler erlitt in der Nähe der Mündung des Irlbaches in den Inn einen akuten internistischen Notfall und konnte seiner Lebensgefährtin noch telefonisch seinen Standort mitteilen. Der umgehend alarmierte Rettungsdienst mit Notarzt konnte den Mann schnell lokalisieren und versorgte den Patienten notfallmedizinisch.

Da der abgelegene Einsatzort in der Odelshamer Au mit Fahrzeugen nicht erreichbar war und der Patient liegend transportiert werden musste, entschied man sich, die Bergwacht für den Abtransport zu alarmieren.
Sechs Mann der Bereitschaft Wasserburg erreichten zügig die Einsatzstelle und brachten den Mann mit der Gebirgstrage zum Rettungswagen, mit dem der weitere Transport in die Klinik erfolgte.
Hervorzuheben bei diesem Einsatz sind die sehr schnellen Ausrückzeiten. Nur 20 Minuten nach dem Alarm trafen sechs Mann beim Patienten ein, obwohl die ehrenamtlichen Bergwachtler sämtlich von ihren Arbeitsplätzen ausgerückt waren.

Materialtransport durch wegloses Auen-Gebiet
Materialtransport durch wegloses Auen-Gebiet
Einsatz Odelshamer Au - Treffpunkt mit Landrettungsdienst
Einsatz Odelshamer Au – Treffpunkt mit Landrettungsdienst
Abseilen der Gebirgstrage zum Unfallort

Sturz in steiles Waldgelände

Zu zwei Einsätzen wurde die Wasserburger Bergwacht am gestrigen Sonntag gerufen.

Gegen 13:00 Uhr verletzte sich ein 13-jähriger Rosenheimer beim Abstieg von der Kampenwand am Sprunggelenk, so dass er den Abstieg von der Steinling-Alm nicht mehr antreten konnte. Die Dienstmannschaft der Bergwacht Wasserburg brachte den jungen Mann und seine Eltern mit dem Auto ins Tal, von wo die Familie zur weiteren Behandlung ins Krankenhaus fuhr.

Auf dem Rückweg zur Diensthütte folgte kurz vor 15:00 Uhr der nächste Alarm.
Eine 77-jährige Wanderin aus dem Landkreis Landsberg am Lech war auf der Nordseite des Sulten ausgerutscht und neben dem Wanderweg circa 40 Meter über steiles und felsdurchsetztes Waldgelände in einen Graben gestürzt. Ein Wasserburger Bergwachtmann, der zufällig zeitgleich an der Unfallstelle eintraf stieg zusammen mit einem Passanten zu der Schwerverletzten ab, leistete Erste Hilfe und alarmierte seine Kollegen. Die Wasserburger Dienstmannschaft stieg zu acht mit zwei 100-Meter-Seilen, Flaschenzug und Material zur medizinischen Versorgung von oben zum Einsatzort ab. Sechs Kollegen der Bergwacht Aschau stiegen parallel zusammen mit dem Rosenheimer Bergwacht-Notarzt von unten zur Patientin auf. Die Frau wurde notärztlich versorgt, in einer Vakuummatratze gelagert und mittels Flaschenzug rund 40 Meter über steiles Gelände zum Wanderweg aufgezogen. Von dort ging es – weiterhin seilgesichert – mit der Gebirgstrage zur nächsten Forststraße, von wo der weitere Transport ins Tal mit dem Bergwachtfahrzeug erfolgen konnte. Im Tal wurde die Verunfallte vom Landrettungsdienst in die nächste Klinik gebracht.

Acht Einsatzkräfte der Bergwacht Wasserburg, sechs Mann der Bergwacht Aschau und der Rosenheimer Bergwacht-Notarzt waren mehr als drei Stunden im Einsatz.

Christoph 1 im Anflug zur Einsatzstelle - Ein Einweiser erleichtert die Orientierung

Zwei mal Richtung Kaisersäle ausgerückt

Zu zwei Einsätzen hintereinander an fast gleicher Stelle wurde die Bergwacht Wasserburg am gestrigen Sonntag (17.07.22) alarmiert.

Um 12:20 Uhr wurde die Dienstmannschaft über die Rettungsleitstelle informiert, dass ein Wanderer kurz aufgrund eines internen Notfalls ärztliche Hilfe benötige. Drei Bergwachtmänner stiegen mit dem notwendigen Material zur medizinischen Versorgung und zum Abtransport des Patienten zur Einsatzstelle auf. Der 82-jährige Wanderer aus dem Landkreis Rosenheim wurde kurz unterhalb der sog. Kaisersäle unterhalb des Ostgipfels der Kampenwand von der Bergwacht erstversorgt und für einen schonenden Abtransport vorbereitet. Zur schnellen ärztlichen Versorgung wurde ein Hubschrauber mit Winde und Notarzt angefordert. Der Münchner Rettungshubschrauber Christoph 1 setzte den Notarzt per Winde an der Einsatzstelle ab und nahm Patient und Arzt nach der Versorgung wieder auf. Zur weiteren Behandlung wurde der Patient ins Klinikum nach Traunstein geflogen. Fünf Bergwachtler waren rund eine Stunde im Einsatz.

Versorgung des Patienten durch die Bergwacht Wasserburg und Crew von Christoph 1
Versorgung des Patienten durch die Bergwacht Wasserburg und Crew von Christoph 1
Christoph1 mit Bergretter beim Abwinchen an der Kampenwand
Christoph1 mit Bergretter beim Abwinchen an der Kampenwand

Nur 50 m unterhalb dieser Einsatzstelle benötigte um 15:45 Uhr eine 51-jährige Frau aus Nordrhein-Westfalen die Hilfe der Bergwacht. Die Frau war im Abstieg vom Ostgipfel der Kampenwand gestürzt und hatte sich schwer am Bein verletzt. Die Dienstmannschaft der Wasserburger Bergwacht stieg erneut mit Luftrettungsbergesack und medizinischem Material Richtung Kaisersäle auf und versorgte die Patientin mit Schiene und Kühlung.

Zum schonenden Transport und zur weiteren notärztlichen Versorgung wurde erneut der Rettungshubschrauber Christoph 1 angefordert. Die Frau wurde liegend im Luftrettungsbergesack per Winde aufgenommen und direkt in die Klinik geflogen. Der Einsatz war für die Bergwacht in einer guten Stunde abgearbeitet.

Christoph 1 beim Aufnehmen des Patienten an der Kampenwand
Christoph1 mit Bergretter beim Abwinchen an der Kampenwand
Abtransport von der Kampenwand zur Steinlingalm in der Gebirgstrage

Verletzter Wanderer an der Kampenwand – Einsatz für die Bergwacht Wasserburg

Am vergangenen Sonntagnachmittag (15.05.22) wurde die Dienstmannschaft der Wasserburger Bergwacht zu einem gestürzten Wanderer alarmiert. Ein 23-jähriger Münchner war im Abstieg vom Ostgipfel der Kampenwand gestürzt und hatte sich mittelschwer verletzt.

Für die weitere Versorgung und den schonenden Abtransport wurde ein Hubschrauber mit Notarzt angefordert, aufgrund des hohen Einsatzaufkommens in der Region war zu diesem Zeitpunkt jedoch kein Rettungshubschrauber verfügbar. Die Kollegen der Bergwacht Aschau fuhren aus diesem Grund mit dem Bergwachtnotarzt der Bereitschaft Rosenheim zur Steinling-Alm und stiegen gemeinsam zum Unfallort auf. Dort wurde der Patient weitergehend versorgt, in den Bergesack verpackt und seilgesichert mit der Gebirgstrage zur Steinling-Alm gebracht.

Abtransport mit Gebirgstrage

Der Weitertransport in die nächste Klinik erfolgte mit dem Bergwachtfahrzeug. Insgesamt waren zwölf Einsatzkräfte der Bergwachten Wasserburg und Aschau und der Rosenheimer Bergwacht-Notarzt rund eineinhalb Stunden lang im Einsatz.

Aufwändiger Rettungseinsatz am Innufer – perfekte Zusammenarbeit der Rettungsdienste

Zu einem nicht ganz alltäglichen Rettungseinsatz kam es am Donnerstag gegen 12:00 Uhr am Innufer zwischen Wasserburg und Attel, unterhalb von Gern. Eine verletzte Person wurde von einer Polizeistreife bis zum Eintreffen des Rettungsdienstes erstversorgt.

Aufwinchen des Patienten

Aufgrund des unzugänglichen Einsatzortes, und um einen schonenden Abtransport gewährleisten zu können, entschied sich die Rettungswagenbesatzung, einen Rettungshubschrauber und die Wasserburger Bergwacht nachzufordern.
Fünf Bergwachtler und der Wasserburger Bergwachtnotarzt waren nach rund 20 Minuten am Einsatzort, lagerten die verletzte Person in den Luftrettungsbergesack um und assistierten bei der folgenden Windenbergung.

Der Münchener Rettungshubschrauber Christoph 1 nahm den Patienten zusammen mit einem Besatzungsmitglied in einem rund 50 Meter langen Windengang auf und flog zur weiteren Versorgung in eine nahegelegene Klinik.

Zur ursprünglichen Lokalisation der Einsatzstelle war auch ein Polizeihubschrauber angeflogen, der aber wieder abdrehen konnte. In dem Einsatz waren eine Polizeistreife, eine Rettungswagenbesatzung, fünf Bergwachtmänner, der Wasserburger Bergwachtnotarzt, der Rettungshubschrauber Christoph 1 und ein Polizeihubschrauber ca. 2 Stunden lang gefordert.

Bergwachtnotarzt Dr. Schüler lobte ausdrücklich die perfekte Erstversorgung durch die Polizei und die reibungslose und professionelle Zusammenarbeit aller Beteiligten.

Aufwinchen des Patienten
Im Einsatz zusammen mit dem BRK

Verletzter Radfahrer am Innweg

Bergwacht Wasserburg unterstützt Rettungsdienst in Wasserburg

Ein 36-jähriger Wasserburger war gestern Abend mit seinem Fahrrad am Innweg zwischen Wasserburg und Attel im Wald schwer gestürzt, einige Meter über eine steile Böschung gerutscht und verletzt liegengeblieben. Seine beiden Begleiter alarmierten den Rettungsdienst. Aufgrund der unzugänglichen Lage wurden Rettungsdienst und Bergwacht zu dem Einsatz alarmiert.
Der mittelschwer verletzte Mann wurde nach der Erstversorgung auf eine Vakuummatratze gelagert, im Bergesack der Bergwacht verpackt und mittels einer speziellen Gebirgstrage aus dem Gelände gezogen. In der Attlerau wurde der Verunfallte in den Rettungswagen umgeladen und notarztbegleitet ins Klinikum Rosenheim gefahren.
Acht Mann der Bergwacht Wasserburg und das vierköpfige Team des BRK waren ca. eineinhalb Stunden im Einsatz.