Einsatzreicher Allerheiligentag – Schwer Verletzte Wanderin gerettet

Alle Hände voll zu tun hatte unsere Dienstmannschaft am 01. November 2025.

Gegen 12:00 Uhr meldete ein Passant, dass oberhalb der Bergwachthütte ein Wanderer Hilfe benötigen würde. Ein 33 Jahre alter Mann aus Nordrhein-Westfalen, der sich derzeit zu einem Klinikaufenthalt in der Region aufhielt, konnte aufgrund einer akuten Erkrankung nicht mehr selbständig absteigen. Die Dienstmannschaft fuhr ihn nach notärztlicher Versorgung mit dem Bergwachtfahrzeug ins Tal.

Gegen 13:30 Uhr alarmierte die Rettungsleitstelle zu einer schwer verletzten Wanderin auf die Kampenwand-Südseite. Eine 62 Jahre alte Frau aus Rheinland-Pfalz war auf dem südseitigen Panoramasteig in steilem Waldgelände gestürzt und hatte sich schwer am Kopf verletzt. Der Wasserburger Bergwachtnotarzt stieg zusammen mit einer Einsatzkraft zu der Verletzten ab. Die Erstversorgung erfolgte gemeinsam mit der parallel eintreffenden Notärztin des Rettungshubschraubers Christoph 14 aus Traunstein. Zur Bergung der Frau aus dem steilen Gelände wurden zwei weitere Bergwachtler mit dem Luftrettungssack an die Einsatzstelle geflogen und per Winde abgesetzt. Die Patientin wurde zu einer geeigneten Lichtung im Wald getragen, in einem weiteren Windengang aufgenommen und zur weiteren Versorgung in die Traunsteiner Klinik geflogen.
Fünf Einsatzkräfte waren rund zwei Stunden im Einsatz.

Gegen 17:00 Uhr folgte der letzte Einsatz des Tages. Ein 21 Jahre alter Wanderer aus dem Landkreis Altötting kam nach Einbruch der Dunkelheit mit Kreislaufproblemen zur Bergwachthütte und konnte den Abstieg nicht mehr aus eigener Kraft fortsetzen. Nach medizinischer Versorgung durch den Bergwachtnotarzt wurde der Mann nach Hintergschwendt ins Tal gebracht.

Drei Einsatzkräfte waren rund eine Stunde im Einsatz.

Sturz an der Gederer Wand – Windeneinsatz mit Christoph 1

Am Sonntag, dem 19.10.2025 wurde unsere Dienstmannschaft gegen 11:45 Uhr zu einer Wanderin am Gipfelgrat der Gederer Wand alarmiert. Eine 32-jährige Frau aus dem Landkreis war gestürzt und 10-20 m über steiles, felsdurchsetztes Waldgelände abgerutscht.

Aufgrund der schlechten Mobilfunkabdeckung in dem Gebiet blieben zunächst die genaue Örtlichkeit und das Verletzungsmuster unklar.
Aus diesem Grund rückte eine Gruppe der Wasserburger Bergwacht von oben und sieben Einsatzkräfte der Bergwacht Aschau von unten in Richtung Gederer Wand aus.

Drei Bergwachtmänner der Wasserburger Bergwacht erreichten die Einsatzstelle zeitgleich mit dem parallel alarmierten Rettungshubschrauber Christoph 1, der seinen Notarzt und einen Notfallsanitäter per Winde an der Unfallstelle absetzte. Zur weiteren Absicherung in dem Steilgelände nahm Christoph 1 noch zwei Luftretter der Bereitschaften Wasserburg und Aschau an der Steinlingalm auf und flog sie zur Unfallstelle.
Nach der medizinischen Versorgung der leichtverletzten Patientin wurde diese vom Hubschrauber mit dem Rettungssitz per Winde aufgenommen und in die Klinik nach Prien geflogen.

Insgesamt waren 5 Einsatzkräfte der Bergwacht Wasserburg und acht der Bergwacht Aschau rund eineinhalb Stunden im Einsatz.

Verletzte Wanderin im Abstieg von der Kampenwand 

Zu einer Patientin mit einer Sprunggelenksverletzung wurde unsere Dienstmannschaft am Samstag, dem 19.07. gegen 16:00 Uhr alarmiert.

Die 83-jährige Wanderin aus München war im Bereich der Talabfahrt oberhalb der sog. Sonnenkurve gestürzt und hatte sich schmerzhaft am Bein verletzt.

Sechs Einsatzkräfte, darunter ein Bergwachtnotarzt der Wasserburger Bereitschaft fuhren mit dem Mannschaftsfahrzeug und dem ATV zur Einsatzstelle und versorgten die Patientin medizinisch. Die Frau wurde im Bergrettungssack gelagert und zum Rettungsfahrzeug der Bergwacht Aschau getragen, das parallel vom Tal zur Unfallstelle ausgerückt war. Die Patientin wurde nach Aschau gebracht und dort an den Landrettungsdienst zum weiteren Transport in die Klinik übergeben.

Neun Einsatzkräfte waren rund eineinhalb Stunden im Einsatz.

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ATV im Einsatz

Ein einsatzreicher Sonntag – Drei Einsätze in Folge auf der Kampenwand

Die Sommersaison ist in vollem Gange, das zeigt sich auch an den Einsatzzahlen der Wasserburger Bergwacht. Zu drei Einsätzen hintereinander wurde unsere Bereitschaft am Sonntag, dem 13. Juli alarmierte

Während des Berglaufes von Aschau zur Steinlingalm verletzte sich ein Bergläufer aus dem Landkreis noch vor dem Zieleinlauf schmerzhaft am Sprunggelenk. Er schaffte es noch bis ins Ziel, musste allerdings vom Sanitätsdienst der Bergwacht versorgt und ins Tal zur weiteren Behandlung gebracht werden. Bemerkenswert ist, dass der Läufer trotz seiner Verletzung noch den zweiten Platz in seiner Altersklasse erringen konnte.

Gegen Mittag folgte eine Alarmierung zur Sonnenalm. Eine 86-jährige Frau aus Niederbayern war mit akuten Kreislaufproblemen zusammengebrochen. Ein Bergwachtnotfallsanitäter fuhr mit einer weiteren Einsatzkraft per ATV zur Sonnenalm und übernahm die Erstversorgung. Die Patientin wurde von den Bergwachtmännern per Seilbahn ins Tal begleitet und dem Landrettungsdienst übergeben.

Unmittelbar nach der Rückkehr der beiden Einsatzkräfte auf die Diensthütte, folgte der nächste Anruf. Ein 80-jähriger Urlauber klagte über akute Erschöpfungsbeschwerden und konnte mit seinem Rollator zwischen Steinlingalm und Staffelstein nicht mehr aus eigener Kraft zur Seilbahn gehen. Während eines starken Platzregens fuhren zwei Einsatzkräfte zu dem bereits stark durchnässten Patienten und brachten ihn per ATV zur Sonnenalm. Von dort wurde der Mann ins Tal begleitet und von seinem Sohn nach Hause gebracht.

Vier Einsatzkräfte waren insgesamt fünf Stunden im Einsatz.

Kampenwand Foto: Moritz Türk

Letzte Seilbahn verpasst – erschöpften Urlauber (75) an der Kampenwand gerettet

Zu einem medizinischen Notfall wurde unsere Dienstmannschaft am vergangenen Samstag 31.05.25 gegen 20:15 Uhr alarmiert.

Ein Urlauberehepaar aus Berlin hatte die letzte Talfahrt der Kampenwandseilbahn um 17:00 Uhr verpasst und wollte daher zu Fuß nach Aschau absteigen. Mit starken Kreislaufproblemen konnte der 75-jährige Ehemann den Abstieg gegen 20:00 nicht mehr eigenständig fortsetzen und alarmierte die Bergwacht.

Da der genaue Einsatzort nicht klar war und die beiden Urlauber ihren Standort nicht angeben konnten, machten sich drei Wasserburger Bergwachtler von oben und eine Mannschaft der Bergwacht Aschau von unten auf verschiedenen Wegen auf die Suche.

Während ein Wasserburger Bergwachtler den Ziehweg mit dem Einsatz-Mountainbike abfuhr, fuhren zwei weitere Einsatzkräfte über die obere Miesenau in Richtung Sonnenkurve und wollten anschließend den sog. Reitweg abgehen. Am Abzweig zum Reitweg trafen die beiden schließlich auf das erschöpfte Ehepaar. Nach kurzer Erstversorgung fuhr man den Mann mit dem ATV zur Skiabfahrt, wo das Rettungsfahrzeug der Bergwacht Aschau bereits wartete. Der Patient wurde liegend ins Tal zur Bergrettungswache gefahren und an den Notarzt des Landrettungsdienstes übergeben. Zur weiteren Versorgung wurde der Patient ins Krankenhaus nach Prien gebracht.

10 Bergwachtmänner waren bis 23:00 Uhr im Einsatz.

Beitragsbild: Symbolbild – Foto: Moritz Türk

Bergwachteinsatz an der Kampenwand – Urlauberin verletzt sich beim Abstieg

Aschau im Chiemgau, 10. Mai 2025 – Am Samstagnachmittag gegen 15:00 Uhr wurde die Bergwacht Wasserburg zu einem Einsatz an der Kampenwand alarmiert. Eine 64-jährige Urlauberin aus dem Schwarzwald war im Bereich zwischen den Kaisersälen und der Steinlingalm beim Abstieg gestürzt und hatte sich dabei mittelschwere Verletzungen zugezogen.

Die Erstversorgung der Patientin erfolgte durch die Einsatzkräfte der Bergwacht Wasserburg. Aufgrund der Verletzungen wurde der Rettungshubschrauber „Heli 3“ aus Kufstein nachgefordert. Nach der weiteren notärztlichen Versorgung wurde die Frau oer Bergetau zur Steinlingalm und von dort aus in die Klinik geflogen.

Insgesamt waren acht Einsatzkräfte der Bergwachten Wasserburg und Aschau rund eineinhalb Stunden im Einsatz.

ATV auf Einsatzfahrt am Münchner Haus

Verletzter Kletterer am Münchner Haus – Abendlicher Einsatz für die Wasserburger Bergwacht

Am Samstag, dem 08. März, wurde unsere Dienstmannschaft gegen 17:30 Uhr zu einem Einsatz am Münchner Haus alarmiert.

Ein 28-jähriger Kletterer aus München wollte einige Zeit zuvor südseitig vom Gmelchturm abseilen. Hierbei kam er zu Sturz und pendelte seilgesichert ca. 10 m gegen eine Felswand.
Mit stark deformiertem Helm und leichten Verletzungen schaffte der gut ausgerüstete Kletterer zusammen mit seinen Seilpartnern noch den Weg am Südwandsteig zum Münchner Haus.

Zwei Einsatzkräfte querten zu Fuß von der Bergwachthütte zum Einsatzort, ein Bergwachtmann fuhr mit dem ATV über die Skipiste von der Gorialm zum Patienten.
Nach der Erstversorgung des Kletterers wurde dieser mit dem Quad zur Gorialm gebracht, in das Bergwachtfahrzeug der Kollegen aus Aschau umgeladen und ins Tal gebracht. Der weitere Transport in die Klinik erfolgte durch den Landrettungsdienst.

Fünf Einsatzkräfte waren rund 1,5 h im Einsatz.

Übergabe des Patienten für den Liegend-Transport (Quelle: Bergwacht Sachrang-Aschau)

Winterlicher Einsatz an der Kampenwand

Am Sonntag, dem 08.12. wurde unsere Dienstmannschaft gegen 13:35 Uhr zu einem Einsatz unterhalb der Steinlingalm alarmiert.

Ein 15-Jähriger, der das Wochenende zusammen mit einer Jugendgruppe auf der Kampenwand verbracht hat, hatte sich im Abstieg mittelschwer am Bein verletzt und konnte das Tal nicht mehr aus eigener Kraft erreichen.

Zwei Einsatzkräfte rückten zu Fuß zum Patienten aus, versorgten ihn medizinisch und kümmerten sich um den Wärmeerhalt.

Parallel fuhren die Kollegen der Bergwacht Sachrang-Aschau mit ihrem Einsatzfahrzeug den Notarzt der Bergwacht Rosenheim vom Tal aus ins Goriloch. Mit dem Quad der Wasserburger Bergwacht brachte man den Jugendlichen sitzend über die verschneite Straße zum vereinbarten Übergabeort, so dass er vom Notarzt begleitet ins Tal und vom Landrettungsdienst ins Klinikum Rosenheim gebracht werden konnte.

Acht Bergwachtmänner der Bereitschaften Wasserburg und Sachrang-Aschau, sowie der Rosenheimer Bergwachtnotarzt waren rund zwei Stunden im Einsatz.

Bildquelle: Bergwacht Sachrang-Aschau

Sprunggelenksverletzung am Münchner Haus – Windenbergung mit Christoph 14

Am Montag, dem 23.09. wurde die Bergwacht gegen 16:30 Uhr zu einem verletzten Wanderer an der Kampenwand alarmiert. Ein 66-jähriger Urlauber aus Dresden war unterhalb des Münchner Hauses gestürzt und hatte sich schwer am Bein verletzt.

Ein Wasserburger Bergwachtmann, der zufällig gerade an der Diensthütte war, fuhr mit dem All Terrain Vehicle (ATV) zu dem Verletzten und konnte so nur wenige Minuten nach Alarmierung bereits die Erstversorgung übernehmen. Zum schonenden Abtransport in die Klinik wurde der Rettungshubschrauber Christoph 14 aus Traunstein angefordert, der den Patienten im Rettungssitz gesichert per Winde aufnahm.

Fünf Einsatzkräfte der Bergwacht Sachrang-Aschau fuhren mit deren Bergwachtfahrzeug vom Tal aus zur Steinlingalm und brachten die Ehefrau des Verletzten ins Tal. Durch die gute Zusammenarbeit aller Beteiligten konnte der Einsatz in weniger als einer Stunde beendet werden.

Christoph 14 im Landeanflug

Wanderer mit Beinverletzung – Windeneinsatz an der Gederer Wand

Zur Versorgung eines verletzten Wanderers wurde unsere Dienstmannschaft gegen 13:45 Uhr am 08. September alarmiert.

Ein 31-jähriger Mann aus München war kurz unterhalb des Gipfels der Gederer Wand gestürzt und hatte sich schwer am Sprunggelenk verletzt. Aufgrund der schlechten Handyverbindung war der genaue Standort zunächst nicht genau feststellbar, weshalb zwei Einsatzkräfte zunächst mit den Einsatz-Ebikes zum Roßboden fuhren und den Weg unterhalb des Zwölferturms absuchten. Ein weiterer Bergwachtmann stieg zusammen mit dem Wasserburger Bergwachtnotarzt Richtung Gederergipfel auf und erreichte nach ca. 30 Minuten die Einsatzstelle.

Die beiden Bergwachtmänner versorgten den verletzten Wanderer medizinisch und forderten zum schnellen und schonenden Abtransport einen Rettungshubschrauber mit Winde an.

Der Traunsteiner Rettungshubschrauber Christoph 14 landete auf der Straße unterhalb der Steinlingalm zwischen, nahm einen weiteren Wasserburger Luftretter auf und setzte diesen zusammen mit dem Hubschraubernotarzt an der Einsatzstelle ab. Im Rettungssitz gesichert wurde der Patient direkt in den Hubschrauber gewincht und ins Krankenhaus nach Prien geflogen.

Da die Funkverbindung im Gebiet um die Gederer Wand erfahrungsgemäß sehr schlecht funktioniert fuhren zur Unterstützung drei Aschauer Kollegen zur Steinlingalm und bauten dort ein Funk-Gateway auf, um so die reibungslose Kommunikation zu sichern.
Sieben Einsatzkräfte waren rund zwei Stunden lang im Einsatz.