Einsatzreiches Wochenende

Zu zwei Notfällen wurde unsere Dienstmannschaft am vergangenen Wochenende am 11. und 12. Juli alarmiert.

Eine 70-jährige Wanderin aus dem Landkreis Rosenheim verletzte sich am Samstag auf der Almwiese hinter der Steinlingkapelle schwer am Bein. Der Wasserburger Bergwachtnotarzt übernahm zusammen mit 5 Bergwachtlern die medizinische Erstversorgung. Um einen schnellen und schonenden Transport in die Klinik zu gewährleisten wurde für den Transport ein Rettungshubschrauber nachgefordert. Heli 3 aus Kufstein flog die Patientin zur weiteren Versorgung ins Klinikum Rosenheim.

Am Sonntag, dem 12. Juli übernahm die Dienstmannschaft den alljährlichen Sanitätsdienst beim 39. Kampenwandberglauf von Aschau zur Steinlingalm, bei dem es eine Strecke von 6 km über rund 830 Höhenmeter zu überwinden gilt. Auf halber Strecke verletzte sich ein 14-jähriger Bergläufer aus dem Landkreis am Sprunggelenk, so dass er den Abstieg nicht mehr alleine antreten konnte. Nach Versorgung der Verletzung fuhr ein Bergwachtmann den Patienten mit dem ATV ins Tal.

Abgestürzter Wanderer an der Gedererwand

Zu einem schwierigen Rettungseinsatz wurde die Dienstmannschaft der Wasserburger Bergwacht am Samstag 10.05.26 gegen 15:00 Uhr alarmiert.

Ein 38-jähriger Mann aus München war allein auf der Nordseite der Gedererwand unterwegs, als er unterhalb einer Felsstufe ausrutschte und in der Folge 30 Meter über felsdurchsetztes Steilgelände abstürzte. Schwer verletzt konnte er noch selbst einen Notruf absetzen.

Zwei Bergwachtmänner stiegen von der Bergwachthütte mit Seil- und Sicherungsmaterial zum Unfallort ab, sicherten den Patienten und übernahmen die Erstversorgung. Da der Mann in einer stark bewaldeten Steilrinne lag, war ein aufwändiger Transport an eine Stelle notwendig, von der der Patient vom Rettungshubschrauber aufgenommen werden konnte.

Zwölf weitere Einsatzkräfte der Bergwachten Wasserburg und Aschau, sowie der Wasserburger Bergwachtnotarzt wurden nachgefordert. Diese versicherten das Gelände mit Seilen und zogen den im Bergesack verpackten Verunfallten per Flaschenzug in flacheres Gelände.

Aus einem Kessel unterhalb der Felswand konnte der Traunsteiner Rettungshubschrauber Christoph 14 Patienten und Notarzt per Winde aufnehmen und zur weiteren Versorgung ins Klinikum nach Traunstein fliegen.

Insgesamt 14 Einsatzkräfte der Bergwachten Wasserburg und Aschau waren drei Stunden im Einsatz.

Bergwacht Wasserburg erneut im Stadtgebiet im Einsatz – Sturz auf vereistem Wanderweg

Wasserburg am Inn, 18.01.2026 – Am Sonntag, dem 18. Januar 2026, wurde die Bergwacht Wasserburg zu einem Rettungseinsatz im Bereich des stark vereisten Wanderwegs von der südlichen Burgau zum Innufer alarmiert.

Eine 36-jährige Frau aus dem Landkreis war auf dem glatten und steilen Weg gestürzt und hatte sich dabei mittelschwere Verletzungen zugezogen. Die Erstversorgung der Patientin erfolgte durch den Landrettungsdienst. Aufgrund des vereisten Geländes war ein liegender Abtransport durch den Rettungsdienst jedoch nicht möglich, sodass die Bergwacht zur Unterstützung nachgefordert wurde.

Da das Bergwachtfahrzeug am Wochenende im Dienstgebiet an der Kampenwand gebunden ist, fuhr die Wasserburger Feuerwehr die Bergwachtmannschaft mit der Ausrüstung zum Einsatzort.

Acht Einsatzkräfte der Bergwacht Wasserburg, ausgerüstet mit Steigeisen, übernahmen den Transport der Patientin. Diese wurde in einem Bergesack gelagert und seilgesichert mittels Schleiftrage vom Innufer hinauf in die südliche Burgau gebracht. Dort konnte sie an den Rettungswagen übergeben und zur weiteren medizinischen Versorgung in eine Klinik transportiert werden.

Im Einsatz waren neben der Bergwacht Wasserburg mit Bergwachtnotarzt Dr. Schüler auch die Freiwillige Feuerwehr Wasserburg und der Landrettungsdienst. Die Zusammenarbeit aller beteiligten Organisationen verlief reibungslos. Der Einsatz dauerte rund eineinviertel Stunden.

Nächtlicher Absturz nähe Wasserburg – Bergwacht rettet 25-jährigen Mann an der Innleiten

Großes Glück hatte ein 25-jähriger Mann aus dem Raum Regensburg in der Nacht von Montag 05.01.26 auf Dienstag.

Auf der Suche nach einem speziellen Aussichtspunkt auf die Wasserburger Altstadt war der junge Mann gegen 21:30 Uhr allein westlich des Blaufelds an der Abbruchkante des Innhochufers unterwegs. Bei Temperaturen um die -10 Grad rutschte der Mann aus und stürzte rund 20 m über den steilen, hartgefrorenen Abhang in Richtung Inn hinunter. Glücklicherweise nur leicht verletzt setzte er einen Notruf ab, da er sich in der Dunkelheit nicht mehr selbst aus dem steilen Gelände befreien konnte.

Die Rettungsleitstelle alarmierte die Wasserburger Bergwacht, die mit sieben Mann von Neudeck aus zur Einsatzstelle ausrückte. Der Verunfallte wurde mit einem Rettungssitz gesichert und per Flaschenzug am Seil über den Abbruch gezogen. Nach weiterer Versorgung wurde der Mann vom Rettungsdienst in die Wasserburger Klinik gefahren.

Sieben Einsatzkräfte waren rund zwei Stunden lang im Einsatz.

Nachteinsatz Kampenwand Gmelchturm

Nachteinsatz an der Kampenwandüberschreitung – Blockierte Kletterer am Gmelchturm

Zu einem nächtlichen Felseinsatz wurde unsere Mannschaft am Abend des 08. November alarmiert.

Zwei 20-jährige Studenten aus dem Landkreis Freising waren am späten Nachmittag eine Route am Gmelchturm geklettert und konnten beim Abseilen ihr verklemmtes Seil nicht mehr abziehen. Die beiden Kletterer saßen in der einbrechenden Dunkelheit auf einem Felsband östlich des Westgipfels fest und konnten sich selbständig aus ihrer misslichen Lage nicht mehr befreien.

Nachdem mehrere vergebliche Versuche das Seil abzuziehen gescheitert waren, riefen die beiden gegen 19:00 Uhr bei der Bergwacht an und erkundigten sich nach einer Abstiegsmöglichkeit, die sie ohne Seil nutzen könnten. Aufgrund der ungünstigen Verhältnisse bei Dunkelheit, Temperaturen um den Nullpunkt und starkem Wind, entschied sich die Bergwacht dazu, die beiden abzuholen.

Zwei Einsatzkräfte stiegen über die Kampenwandüberschreitung zu den beiden Blockierten auf, während drei weitere Bergwachtler den Bereich unter der Nordwand ausleuchteten. Die beiden Kletterer wurden von der Bergwacht rund 40 Meter zum Wandfuß abgeseilt und hinunter zum Weg geführt. Mit dem Bergwachtfahrzeug erreichten die beiden gegen 22:00 Uhr sicher das Tal.

Sechs Einsatzkräfte waren rund 3 Stunden lang im Einsatz.

Einsatzreicher Allerheiligentag – Schwer Verletzte Wanderin gerettet

Alle Hände voll zu tun hatte unsere Dienstmannschaft am 01. November 2025.

Gegen 12:00 Uhr meldete ein Passant, dass oberhalb der Bergwachthütte ein Wanderer Hilfe benötigen würde. Ein 33 Jahre alter Mann aus Nordrhein-Westfalen, der sich derzeit zu einem Klinikaufenthalt in der Region aufhielt, konnte aufgrund einer akuten Erkrankung nicht mehr selbständig absteigen. Die Dienstmannschaft fuhr ihn nach notärztlicher Versorgung mit dem Bergwachtfahrzeug ins Tal.

Gegen 13:30 Uhr alarmierte die Rettungsleitstelle zu einer schwer verletzten Wanderin auf die Kampenwand-Südseite. Eine 62 Jahre alte Frau aus Rheinland-Pfalz war auf dem südseitigen Panoramasteig in steilem Waldgelände gestürzt und hatte sich schwer am Kopf verletzt. Der Wasserburger Bergwachtnotarzt stieg zusammen mit einer Einsatzkraft zu der Verletzten ab. Die Erstversorgung erfolgte gemeinsam mit der parallel eintreffenden Notärztin des Rettungshubschraubers Christoph 14 aus Traunstein. Zur Bergung der Frau aus dem steilen Gelände wurden zwei weitere Bergwachtler mit dem Luftrettungssack an die Einsatzstelle geflogen und per Winde abgesetzt. Die Patientin wurde zu einer geeigneten Lichtung im Wald getragen, in einem weiteren Windengang aufgenommen und zur weiteren Versorgung in die Traunsteiner Klinik geflogen.
Fünf Einsatzkräfte waren rund zwei Stunden im Einsatz.

Gegen 17:00 Uhr folgte der letzte Einsatz des Tages. Ein 21 Jahre alter Wanderer aus dem Landkreis Altötting kam nach Einbruch der Dunkelheit mit Kreislaufproblemen zur Bergwachthütte und konnte den Abstieg nicht mehr aus eigener Kraft fortsetzen. Nach medizinischer Versorgung durch den Bergwachtnotarzt wurde der Mann nach Hintergschwendt ins Tal gebracht.

Drei Einsatzkräfte waren rund eine Stunde im Einsatz.

Sturz an der Gederer Wand – Windeneinsatz mit Christoph 1

Am Sonntag, dem 19.10.2025 wurde unsere Dienstmannschaft gegen 11:45 Uhr zu einer Wanderin am Gipfelgrat der Gederer Wand alarmiert. Eine 32-jährige Frau aus dem Landkreis war gestürzt und 10-20 m über steiles, felsdurchsetztes Waldgelände abgerutscht.

Aufgrund der schlechten Mobilfunkabdeckung in dem Gebiet blieben zunächst die genaue Örtlichkeit und das Verletzungsmuster unklar.
Aus diesem Grund rückte eine Gruppe der Wasserburger Bergwacht von oben und sieben Einsatzkräfte der Bergwacht Aschau von unten in Richtung Gederer Wand aus.

Drei Bergwachtmänner der Wasserburger Bergwacht erreichten die Einsatzstelle zeitgleich mit dem parallel alarmierten Rettungshubschrauber Christoph 1, der seinen Notarzt und einen Notfallsanitäter per Winde an der Unfallstelle absetzte. Zur weiteren Absicherung in dem Steilgelände nahm Christoph 1 noch zwei Luftretter der Bereitschaften Wasserburg und Aschau an der Steinlingalm auf und flog sie zur Unfallstelle.
Nach der medizinischen Versorgung der leichtverletzten Patientin wurde diese vom Hubschrauber mit dem Rettungssitz per Winde aufgenommen und in die Klinik nach Prien geflogen.

Insgesamt waren 5 Einsatzkräfte der Bergwacht Wasserburg und acht der Bergwacht Aschau rund eineinhalb Stunden im Einsatz.

Bergwacht Wasserburg bei drei Einsätzen an der Kampenwand gefordert

Das angenehme spätsommerliche Wetter und die Gedenkmesse für die Kriegsgefallenen des Chiemgaus lockten am vergangenen Sonntag viele Wanderer und Besucher auf die Kampenwand.

Die Dienstmannschaft der Wasserburger Bergwacht wurde am 31.08.25 zu insgesamt drei Notfällen alarmiert.

Während der Bergmesse war eine 58-jährige Urlauberin beim Abstieg vom Ostgipfel der Kampenwand gestürzt und hatte sich schwer am Bein verletzt. Drei Einsatzkräfte der Bergwacht und der Wasserburger Bergwachtnotarzt stiegen zu der Verunfallten auf und versorgten die Verletzungen. Zum schonenden und schnellen Abtransport wurde der Rettungshubschrauber Christoph 14 angefordert, der die Frau per Winde aufnahm und direkt in die Traunsteiner Klinik flog.

Direkt im Anschluss benötigte ein 78-jähriger Mann aus dem Landkreis aufgrund eines internistischen Notfalls die Hilfe der Bergwacht. Der Mann konnte nach notärztlicher Versorgung sicher ins Tal gebracht werden.

Gegen 15:30 erfolgte die dritte Alarmierung des Tages – ein 76-jähriger Mann hatte sich auf dem Weg nach Aschau auf Höhe des Liftstüberls am Bein verletzt und konnte den Abstieg nicht mehr selbständig fortsetzen.
Der Mann wurde von der Bergwacht nach Aschau gebracht, von wo er zur weiteren Behandlung in eine Klinik gebracht wurde.

Fünf Einsatzkräfte der Wasserburger Bergwacht und der Bergwachtnotarzt waren rund 4,5 Stunden im Einsatz

Sprunggelenksverletzung im Abstieg vom Ostgipfel – Windenbergung mit Christoph Murnau

Am Samstag, dem 23. August 2025 wurde unsere Dienstmannschaft gegen 14:30 Uhr zu einer verletzten Wanderin unterhalb der Kaisersäle alarmiert. Eine 43-jährige Frau aus Niederbayern hatte sich im Abstieg vom Ostgipfel am Bein verletzt und konnte nicht mehr selbständig absteigen.

Vier Einsatzkräfte stiegen zu der Frau auf, versorgten die Verletzung und bereiteten den Abtransport per Hubschrauber vor. Der Rettungshubschrauber Christoph Murnau nahm an der Steinlingalm einen Bergwacht-Luftretter auf, setzte diesen zusammen mit dem Notarzt per Winde an der Unfallstelle ab und nahm die Patientin – im Rettungssitz gesichert – in einem weiteren Windengang auf. Die Frau wurde zur weiteren Behandlung ins Krankenhaus nach Prien geflogen.

Fünf Einsatzkräfte der Bergwacht Wasserburg waren ca eineinhalb Stunden im Einsatz.

Verletzte Wanderin im Abstieg von der Kampenwand 

Zu einer Patientin mit einer Sprunggelenksverletzung wurde unsere Dienstmannschaft am Samstag, dem 19.07. gegen 16:00 Uhr alarmiert.

Die 83-jährige Wanderin aus München war im Bereich der Talabfahrt oberhalb der sog. Sonnenkurve gestürzt und hatte sich schmerzhaft am Bein verletzt.

Sechs Einsatzkräfte, darunter ein Bergwachtnotarzt der Wasserburger Bereitschaft fuhren mit dem Mannschaftsfahrzeug und dem ATV zur Einsatzstelle und versorgten die Patientin medizinisch. Die Frau wurde im Bergrettungssack gelagert und zum Rettungsfahrzeug der Bergwacht Aschau getragen, das parallel vom Tal zur Unfallstelle ausgerückt war. Die Patientin wurde nach Aschau gebracht und dort an den Landrettungsdienst zum weiteren Transport in die Klinik übergeben.

Neun Einsatzkräfte waren rund eineinhalb Stunden im Einsatz.

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